Anfang Juni stand für die vier sechsten Klassen der Realschule Großostheim eine besondere Schulwoche auf dem Programm: In der Projektwoche „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit wichtigen Themen, die sie auf ihrem Weg in eine selbstständige Zukunft begleiten sollen. Das Ziel: Lebensnahe Kompetenzen vermitteln und das Bewusstsein für nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln stärken.
Ein Baustein bildete der Schwerpunkt Ernährung. Beim „Erlebnis Bauernhof“ besuchten die Schülerinnen und Schüler den Lindenhof der Familie Reinhart in Niedernberg. Hier erfuhren sie zum Beispiel, welchen Weg Obst, Gemüse und andere Produkte vom Acker bis auf den Teller zurücklegen und welche Arbeitsschritte dafür notwendig sind. Die Begegnung mit der regionalen Landwirtschaft machte deutlich, wie wertvoll heimische Lebensmittel und eine bewusste Ernährung sind. Besonders beliebt waren bei den Kindern die vielen Hoftiere wie Esel oder Kühe und schließlich auch die Planwagenfahrt auf dem Rückweg.
An einem weiteren Tag rückte das Umweltverhalten in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Der Welzbach – ein Ökosystem vor unserer Haustür“ erkundeten die Klassen die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Dabei lernten sie die Bedeutung regionaler Lebensräume kennen und erfuhren, warum deren Schutz für Mensch und Tier unverzichtbar ist.
Der Bereich Haushaltsführung zeigte den Jugendlichen, dass der Umgang mit Geld früh erlernt werden sollte. Anhand eines persönlichen Einnahmen- und Ausgabenplans sowie eines Supermarkteinkaufs setzten sie sich mit Konsumverhalten, Budgetplanung und finanzieller Verantwortung auseinander. So wurde deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten ist.
Am Projekttag zum Verbraucherverhalten waren Müllvermeidung und Mülltrennung wichtige Themen. Praktisch wurde es bei der Herstellung eines gesunden Müsliriegels. Dabei erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass schon kleine Entscheidungen im Alltag einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.
Den Abschluss der Woche bildet schließlich noch das Thema Gesundheit mit einer Aufführung von „Mensch: Theater!“ am 21. Juli. An diesem Tag werden sich die Lernenden intensiv mit ihrem sozialen Verhalten auseinandersetzen. Ein Theaterstück zeigt die Gefahren von Cybermobbing und die Bedeutung von Respekt, Empathie und Zivilcourage. In den Workshops werden durch verschiedene Übungen und Gespräche die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gestärkt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie in Konfliktsituationen angemessen handeln sollen.
Die Projektwoche der Alltagskompetenzen an der Realschule Großostheim zeigt, dass Schule weit mehr ist als die Vermittlung von reinem Fachwissen. Mit vielfältigen praktischen Erfahrungen konnten die Sechstklässler wichtige Alltagskompetenzen erwerben, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten werden.
Text: Thomas Grein
Anfang Juni stand für die vier sechsten Klassen der Realschule Großostheim eine besondere Schulwoche auf dem Programm: In der Projektwoche „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit wichtigen Themen, die sie auf ihrem Weg in eine selbstständige Zukunft begleiten sollen. Das Ziel: Lebensnahe Kompetenzen vermitteln und das Bewusstsein für nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln stärken.
Ein Baustein bildete der Schwerpunkt Ernährung. Beim „Erlebnis Bauernhof“ besuchten die Schülerinnen und Schüler den Lindenhof der Familie Reinhart in Niedernberg. Hier erfuhren sie zum Beispiel, welchen Weg Obst, Gemüse und andere Produkte vom Acker bis auf den Teller zurücklegen und welche Arbeitsschritte dafür notwendig sind. Die Begegnung mit der regionalen Landwirtschaft machte deutlich, wie wertvoll heimische Lebensmittel und eine bewusste Ernährung sind. Besonders beliebt waren bei den Kindern die vielen Hoftiere wie Esel oder Kühe und schließlich auch die Planwagenfahrt auf dem Rückweg.
An einem weiteren Tag rückte das Umweltverhalten in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Der Welzbach – ein Ökosystem vor unserer Haustür“ erkundeten die Klassen die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Dabei lernten sie die Bedeutung regionaler Lebensräume kennen und erfuhren, warum deren Schutz für Mensch und Tier unverzichtbar ist.
Der Bereich Haushaltsführung zeigte den Jugendlichen, dass der Umgang mit Geld früh erlernt werden sollte. Anhand eines persönlichen Einnahmen- und Ausgabenplans sowie eines Supermarkteinkaufs setzten sie sich mit Konsumverhalten, Budgetplanung und finanzieller Verantwortung auseinander. So wurde deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten ist.
Am Projekttag zum Verbraucherverhalten waren Müllvermeidung und Mülltrennung wichtige Themen. Praktisch wurde es bei der Herstellung eines gesunden Müsliriegels. Dabei erkannten die Schülerinnen und Schüler, dass schon kleine Entscheidungen im Alltag einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.
Den Abschluss der Woche bildet schließlich noch das Thema Gesundheit mit einer Aufführung von „Mensch: Theater!“ am 21. Juli. An diesem Tag werden sich die Lernenden intensiv mit ihrem sozialen Verhalten auseinandersetzen. Ein Theaterstück zeigt die Gefahren von Cybermobbing und die Bedeutung von Respekt, Empathie und Zivilcourage. In den Workshops werden durch verschiedene Übungen und Gespräche die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gestärkt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie in Konfliktsituationen angemessen handeln sollen.
Die Projektwoche der Alltagskompetenzen an der Realschule Großostheim zeigt, dass Schule weit mehr ist als die Vermittlung von reinem Fachwissen. Mit vielfältigen praktischen Erfahrungen konnten die Sechstklässler wichtige Alltagskompetenzen erwerben, die sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten werden.
Text: Thomas Grein